Anzeige

Produktporträt

Landwirtschaft 4.0

Von John Deere GmbH & Co. KG · 2016

Für die nachhaltige Produktion setzt John Deere auf neueste Informationstechnologien.

Intelligente Technik: Nährstoffgaben orientieren sich am Bedarf.

Angesichts schwankender Erzeugerpreise – ob bei Getreide, Ölsaaten oder in der Milcherzeugung – sehen sich Europas Landwirte massivem Kostendruck gegenüber. Diesem erfolgreich standzuhalten und gleichzeitig immer stringenter werdenden Regelwerken zu genügen, erfordert den Einsatz neuester Informationstechnologien. Eine entscheidende Voraussetzung für den Erfolg einer datenbasierten Landwirtschaft ist die Vernetzung von Partnern entlang der gesamten Wertschöpfungskette und damit eine gemeinsame Nutzung von Verbundlösungen zur Bewältigung komplexer Produktionsprozesse.

Dem trug auch die Zuerkennung von Gold- und Silbermedaillen durch die DLG-Neuheiten-Kommission auf der Agritechnica 2015 Rechnung. So wurden zwei der drei Goldmedaillen für innovative Lösungen von John Deere gemeinschaftlich mit Partnern errungen. Daran beteiligt: Anbaugerätehersteller, Chemieunternehmen und Softwarehäuser sowie Forschungs-, Beratungs- und Dienstleistungspartner. Dank des in der Landtechnik bereits weit verbreiteten isobus-Protokolls können Erntemaschinen, Traktoren und Anbaugeräte unterschiedlicher Hersteller miteinander kommunizieren und erforderliche Daten erzeugen. Diese können von Betrieben und ihren Dienstleistern weiter verarbeitet werden, die ihrerseits daraus genaue Arbeitsanweisungen für den nächsten Produktionsschritt erstellen.

Bedenkt man, dass bei konventionellen Anbaumethoden bisher lediglich etwa die Hälfte des ausgebrachten Stickstoffs tatsächlich die Pflanzenwurzel erreicht und Phosphat weltweit ein knappes Gut ist, wird rasch ersichtlich, welche Einsparungspotentiale ‚intelligente Lösungen‘ mobilisieren können. Das mit Gold prämierte intelligente Nährstoff-Management System Connected Nutrient Management sorgt zum Beispiel dafür, dass dem Boden nur so viel Stickstoff bzw. Phosphat zugeführt wird, wie ihm vorher durch die Ernte entzogen wurde. Mit Hilfe spezieller Algorithmen, Satellitendaten, Ertragskartierung und Onboard-Inhaltsstoffanalyse des Erntegutes lässt sich eine bedarfsgerechte Versorgung von Pflanzenbeständen erzielen, die Ressourcen ebenso schont wie die Betriebskasse. Dabei spielt es keine Rolle, ob Mineraldünger oder Gülle zum Einsatz kommen. Beim Pflanzenschutz geht es um den arbeitsschutzgerechten Umgang mit Chemikalien, deren exakte Mischung und gezielte Ausbringung ohne Restmengen.

Mit Hilfe von ‚Apps‘ lassen sich beim System Connected Crop Protection mit Pflanzenschutz-Anwendungs-Manager alle erforderlichen Parameter berücksichtigen und die eingesetzten Mittel gezielt und damit umweltverträglicher ausbringen. Auch das erschien der DLG-Jury Gold wert. Die oben genannten Lösungen sowie eine Vielzahl anderer Anwendungen sind miteinander kompatibel und nutzen mit der Einsatzzentrale auf MyJohnDeere.com ein gemeinsames Agrardatenportal mit individualisiertem Zugang, so dass selbst komplexe Dünge- und Pflanzenschutz-Anwendungen sorgfältig geplant, exakt umgesetzt und dokumentiert werden können.

Kontakt

John Deere GmbH & Co. KG
John-Deere-Str. 8
76646 Bruchsal
Telefon: +49 7251 924 0
Web: www.deere.de