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Fokusinterview

„Biokraftstoffe: gut für das Klima und die Landwirtschaft“

Von Verband der Deutschen Biokraftstoffindustrie e.V. · 2017

„Biokraftstoffe sind als Wirtschaftsfaktor im ländlichen Raum und für den Klimaschutz im Straßenverkehr unverzichtbar“, betont Elmar Baumann, Geschäftsführer beim Verband der Deutschen Biokraftstoffindustrie (VDB).

Herr Baumann, warum brauchen wir Biokraftstoffe?

Biokraftstoffe stoßen durchschnittlich 70 Prozent weniger Treibhausgase aus als fossile Kraftstoffe. Ohne Biodiesel und Bioethanol sind die Ziele der Bundesregierung zur Treibhausgasreduzierung im Verkehrssektor nicht zu erreichen – sie werden zusätzlich zur Elektromobilität zwingend benötigt.

Und welche Bedeutung haben Biokraftstoffe für die Landwirtschaft?

Biokraftstoffe sind ein maßgeblicher Abnehmer der deutschen Landwirtschaft für Raps, Getreide und Zuckerrüben. Hierfür gibt es weder in der EU noch auf dem Weltmarkt ausreichende Nachfrage, Biokraftstoffe stabilisieren also Absatz und Preise. Biokraftstoffe haben das Ende von Agrar-Exportsubventionen und Flächenstilllegung erst ermöglicht. Ohne Rapsschrot, das bei der Biodiesel-Produktion in bedeutenden Mengen anfällt, würde den deutschen Tierhaltern ihr wichtigstes einheimisches Eiweißfuttermittel fehlen.

Macht die E-Mobilität Biodiesel und Bioethanol nicht überflüssig?

Nein, wir sind Partner. Elektromobilität in Pkw und Biokraftstoffe zur Reichweitenverlängerung und in Lkw ergänzen sich perfekt. Beides wird benötigt, um in den kommenden Jahren fossile Kraftstoffe zu ersetzen.

Kontakt

Verband der Deutschen Biokraftstoffindustrie e.V.

Am Weidendamm 1A

10117 Berlin
E-Mail: info@biokraftstoffverband.de
Web: www.biokraftstoffverband.de